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Bei dieser Performance-Reihe handelt es sich um eine Improvisation, die die Zuschauer einen Raum durch die darin agierende Performerin erfahren läßt.
Die Performerin reagiert auf den Raum, auf die anwesenden Zuschauer und nicht zuletzt auf ihre eigenen Empfindungen.
Diese Wirkung architektonischer Gesten auf den Leib des Betrachters und Benutzers und umgekehrt die Prägung architektonischer Gesten durch Gefühle des Leibes untersucht auch Wolfgang Meisenheimer in seinem Buch "Das Denken des Leibes und der architektonische Raum". Er schreibt dazu: "Die Architektur wird vom Leib in einer Folge von Suchbewegungen durch Gehen, Kopf- und Körperdrehungen, Hören, Augenbewegungen, Tasten der Füße, Fühlen der Haut usw. erobert. Die Eigenschaften der gebauten Dinge werden dabei simultan erlebt, wobei synästhetische Erfahrungen gemacht werden. Indem wir sehen, spüren wir Kühle und Wärme, indem wir hören machen wir Gleichgewichtserfahrungen, indem wir gehen, schätzen wir die Entfernung der Dinge ab usw....Ein Bauwerk betreten und betrachten ohne Wohl- und Wehegefühl, affektive Disposition, Befreiuung und Beklemmung, das gibt es nicht." |