Dance Palace // Projekte

Im Monat September Teilnahme am Projekt www.dance-palace.org . Das heißt ich werde einen Monat in Luxemburg wohnen und ein Projekt entwickeln...die Idee: Erweiterung des Konzepts der Performance "Raumbegehung" - unter Berücksichtigung der besonderen "Umstände".....

Aus dem Programmheft:

P19_Raumbegehung
(in der 31.Woche)


Susanne Schorr entwickelt eine Performance, in der sie den Raum des Dance Palace begeht und aus dieser Raumbegehung eine Performance entstehen lässt. Jeder Raum strahlt etwas aus und beeinflusst den Menschen. Die Performerin nimmt genau dieses Thema auf, indem sie eine Erforschung ihres Residenzraumes anstellt: Sie entdeckt die Grenzen des Raumes aber auch seine Möglichkeiten und stellt ihre Reaktion auf persönliche Weise dar. Präsenz, Verweilen, Reaktion und Bewegung sind mögliche Antworten auf den Einfluss des Raumes.
Durch das Hinzunehmen von Projektionen, Livebildern und Filmmaterial ergeben sich ihr neue, reiche Möglichkeiten der Raumbegehung, die die Künstlerin während ihrer Residenz ergründen will. Die fortgeschrittene Schwangerschaft der Performerin (28.-31.Woche) wird die Entwicklung dieser Performance auf ganz entscheidende Art und Weise prägen.
Diese Performance gliedert sich in die Serie „Raumbegehung“ von Susanne Schorr ein."Raumbegehung" wurde bisher an vier verschiedenen Orten (Saarbrücken, Völklingen, Mannheim und Homburg) aufgeführt. 

zur Person:
Susanne Schorr wurde in Homburg/Saar geboren. Bewegung gehörte von Kindheit an zu ihren primären Interessen. Tanz hat sie aber immer nur als Hobby betrieben, z.B. beim Kinderballett, Jazzdance oder als Funkenmariechen. Durch den Einfluss des unterschiedlichen Tanzunterrichts entwickelte sie eine eigene Art der Bewegung, die ihrem Inneren entspringt. Beim Performancetraining während des Studiums der Freien Kunst (Schwerpunkt Performance) an der Hochschule der Bildenden Künste Saar lernte sie diese Impulse bewusster wahrzunehmen und gezielt damit zu arbeiten. Während des Studiums kam zudem ein großes Interesse für Räume hinzu, da sie immer mehr die Wichtigkeit der Umgebung, in der ihr Körper sich bewegte, empfand. Ihre Performances stellen folglich immer den Körper und die Bewegung in den Mittelpunkt. Der Körper ist für sie kein Material aus dem die Bewegung geformt wird, sondern der Körper ist der Ausgangspunkt der Bewegungsbildung. Seit April 2006 (Diplom) ist sie Meisterschülerin von Ulrike Rosenbach, mit der sie im Juli 2006 eine gemeinsame Performance beim Festival International de las Artes Castilla y Léon in Spanien realistisierte.

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